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Eine kurze Anleitung zur Ernährung beim Yoga

Artikel von Hayley McAlinden, Vivo-Ernährungsberaterin und Yogalehrerin

Wenn Sie zum ersten Mal mit Yoga beginnen, werden Sie feststellen, dass Sie die Grundlagen recht schnell beherrschen. Wenn Sie jedoch Ihre Kraft und Beweglichkeit wirklich verbessern möchten, sollten Sie sich zunächst mit Ihrer Ernährung befassen!

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, liefert die Bausteine für neue Zellen. Wenn Sie also möchten, dass diese Zellen kräftig und flexibel sind, ist die Wahl der richtigen Lebensmittel von entscheidender Bedeutung! Die Flexibilität hängt von der Länge und Elastizität Ihres Bindegewebes ab, während die Kraft durch die Menge an fettfreier Muskelmasse bestimmt wird, über die Sie verfügen. Wählen Sie die richtigen Lebensmittel als Ergänzung zu Ihrem Training, und Sie werden beides verbessern!

Um deine Kraft und Flexibilität von innen heraus zu fördern, empfehle ich dir folgende Schritte:

#1 – Iss echtes Essen!

Es mag vielleicht einfach klingen, aber Sie sollten Ihre Ernährung immer auf echte Lebensmittel ausrichten – egal, ob Sie Yogi sind oder nicht! Verzichten Sie auf schwer verdauliche, verarbeitete Lebensmittel wie Weizen, Zucker, pasteurisierte Milchprodukte und Fertiggerichte. Wenn sich Ihr Körper angespannt und unwohl anfühlt, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie Ihre Ernährung umstellen müssen!

Füllen Sie Ihren Teller bei jeder Mahlzeit mit viel frischem Gemüse in verschiedenen Farben. Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für Bio-Gemüse und saisonales Gemüse. Ergänzen Sie dies mit einer handtellergroßen Portion Eiweiß, um den Aufbau gesunder neuer Zellen zu unterstützen – Hanfsamen, Linsen und Kichererbsen sind allesamt hervorragende Optionen.

Ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit gesunden Gewürzen wie Ingwer, Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Cayennepfeffer, um Ihren Körper wirklich von innen heraus zu stärken. Das Wichtigste dabei: Halten Sie es einfach – Sie werden den Unterschied spüren!

Yoga und Ernährung

#2 – Achte darauf, ausreichend zu trinken!

Wasser ist der Transportträger. Mehr Wasser bedeutet mehr Elastizität in Muskeln und Bindegewebe. Der Planet besteht zu 70 % aus Wasser – und wir auch! Neben 2 Litern sauberem, gefiltertem Wasser pro Tag sollten Sie Wasser auch über die Nahrung zu sich nehmen. Frisches Obst und Gemüse enthalten Unmengen an sehr gut resorbierbarem, strukturiertem Wasser sowie die Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe, die wir benötigen, um unseren Körper auf zellulärer Ebene zu versorgen. Eine Ananas besteht beispielsweise zu 87 % aus Wasser, während eine Gurke zu 96 % aus Wasser besteht!

#3 – Umarme einen Veteranen!

Genau wie ein Automotor muss auch dein Körper „gut geschmiert“ sein, um optimal funktionieren zu können. Die Zufuhr von ausreichend Omega-3-Fettsäuren ist für gesunde Gelenke und Haut unerlässlich. Wenn du trockene Haut oder knackende Gelenke hast, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass du mehr Omega-3-Fettsäuren brauchst! Ein gutes gesättigtes Fett wie Kokosöl eignet sich hervorragend zum Verzehr, insbesondere beim Kochen, da es bei hohen Temperaturen stabil bleibt. Auch ein hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl, das kalt über Salate geträufelt wird, ist ein Muss für die innere Versorgung mit Ölen!

#4 – Iss dein Gemüse!

Grüne Lebensmittel enthalten Chlorophyll, und Chlorophyll hilft dem Körper, Sauerstoff aufzunehmen. Muskeln und Organe profitieren von Sauerstoff, da dieser die Durchblutung fördert. Mehr Grün bedeutet mehr Sauerstoff – und das wiederum sorgt für mehr Energie, Kraft und Beweglichkeit!

Es liegt auf der Hand, dass der tägliche Verzehr von grünem Blattgemüse enorm hilfreich ist, aber die Zugabe von konzentrierten „Supergrün“-Mischungen in deine Smoothies kann deinen Chlorophyll-Sauerstoffspiegel wirklich steigern.

grüner Smoothie

Nr. 5 – Magnesium

80 % der Bevölkerung leiden unter Magnesiummangel. Magnesium ist auf zellulärer Ebene notwendig, um den Körper bei der Energiegewinnung über den ATP-Zyklus zu unterstützen und die Entgiftungsprozesse zu fördern.

Es wird aber auch für das Nervensystem und als Muskelrelaxans eingesetzt. Wenn Sie unter Atemnot, Krämpfen, Muskelzuckungen, Spasmen oder allgemeiner Anspannung, Angstzuständen oder schweren Stressattacken leiden, sollten Sie auf das wichtige Mineral Magnesium zurückgreifen! Bäder mit Bittersalz sind meine Lieblingsmethode, um Magnesium zu tanken.

Nr. 6 – Siliziumdioxid

Kieselsäure ist das häufigste Mineral auf der Erde, wird vom Körper jedoch am wenigsten aufgenommen. In jungen Jahren verfügen wir über enorme Mengen dieses Minerals, weshalb wir äußerst biegsam und faltenfrei sind; mit zunehmendem Alter sinken unsere Werte jedoch rapide.

Kieselsäure verbessert und regeneriert die Elastizität der Haut, des Bindegewebes und der Bänder. Wenn Sie täglich einen Schuss flüssige Kieselsäure zu sich nehmen, wird Ihre Beweglichkeit deutlich verbessert, und ich bin davon überzeugt, dass dies dazu beiträgt, Ihren natürlichen „Glanz“ zu verstärken, da Kieselsäure einer der wichtigsten Bausteine für die Kollagenbildung ist.

Yoga und Ernährung

Nr. 7 – Aminosäuren

Um die Muskelmasse zu erhalten, brauchst du Proteine. Auch für die Entgiftung der Leber benötigst du ausreichend Aminosäuren, und eine bessere Entgiftung bedeutet mehr Energie, Kraft und Beweglichkeit! Nicht alle Proteinpulver sind gleich – ich verwende täglich ein pflanzliches Proteinpulver, auf das ich vertraue.

#8 – MSM

MSM wirkt als starkes Antioxidans und Heilmittel. Durch Dehnung werden Ihre Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder stark beansprucht. MSM ist ein wesentlicher Baustein für die Regeneration und Heilung. Mit zunehmendem Alter nimmt der natürliche Schwefelgehalt im Körper ab, daher ist eine Ergänzung unerlässlich. Auch hier gilt es, langsam anzufangen, da MSM von der Leber zur Entgiftung genutzt wird.

Wenn du die oben genannten Tipps befolgst, wirst du im Handumdrehen zu 100 % süchtig nach diesem Yoga-High sein – und langfristig wirst du auch von den positiven Auswirkungen auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden profitieren!